Ich komme wieder einmal von den Ferien zurück…
Ich möchte alle Fotos sortieren. Auf meiner Digicam gibt es von diversen Anlässen an unterschiedlichen Tagen verschiedene Fotos… Diese möchte ich so schnell wie möglich Ordnen.
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Ich komme wieder einmal von den Ferien zurück…
Ich möchte alle Fotos sortieren. Auf meiner Digicam gibt es von diversen Anlässen an unterschiedlichen Tagen verschiedene Fotos… Diese möchte ich so schnell wie möglich Ordnen.
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Wenn man ein Foto mit einer Digitalkamera erstellt, wird irgend ein Dateiname wie DSC0839.JPG erstellt. Das gefällt mir gar nicht. Ich möchte alle Fotos nach der Erstellungszeit umbenennen. Mit dem Tool “jhead” ist das gar kein Problem.
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Beim Fotografieren mit einer Digitalkamera werden diverse zusätzlche Informationen in das Foto gespeichert. Diese Werte nennt man EXIF-Daten (vergleichbar mit ID3-Tags von MP3s). Mit dem Tool “jhead” kann man sehr viel damit anstellen.
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Ich habe eine Tabelle in einem Textfile. Dieses Textfile muss ich im Internet publizieren. Die Zellen sind mit einem Tabulator abgetrennt. Folgendermassen kann man mit dem Werkzeugt ‘sed’ aus der Tabelle eine HTML-Tabelle machen:
echo "<table>"; sed -e 's/\t/<\/td><td>/g' -e 's/^/<tr><td>/g' -e 's/$/<\/td><\/tr>/g' Filename.txt; echo "</table>"
So toll kann eine Konsole sein!
Auch dieses Jahr ging ich wieder an den jährlichen Kongress vom CCC wo sich Computerinteressierte Leute treffen, Vorträge zu vielen Themen [1] anhören, Wissen austauschen, sich unterhalten und den Computer nutzen.
Wir gingen am 25. Dezember Abends auf den Zug und übernachteten bein einem Kollegen. Dann ging es nach einer kurzen Nacht früh am Morgen zum Flughafen in Zürich und ab nach Berlin. Wir kamen noch vor 12:00h an und bezogen unser Motel, welches ich sehr empfehlen kann [2]. Wir blieben bis etwa 16:00h im Motel, surften mit unseren Netbooks im Internet und tranken die erste Club Mate [3].
Letztes Jahr war ich am 25c3. Das ist der Chaos Communication Congress vom CCC (Chaos Computer Club) in Berlin. Auch dieses Jahr gehe ich an diesen Anlass. Ich bin mich am Vorbereiten. Als Erfahrung weiss ich, dass die WLAN-Verbindung nicht immer schnell und optimal ist und ein LAN-Kabel ist nicht immer vorhanden. Mal schnell den Fahrplan anschauen? Oder auf der Wikiseite etwas nachlesen? Dieses Jahr speichere ich die Seite auf meinem Netbook ab und ich kann dann die Seite lokal aufrufen.
Die Seite lade ich per “wget” herunter. Das geschieht folgendermassen:
wget --recursive --page-requisites --no-parent --user-agent Firefox http://events.ccc.de/congress/2009/
Bzw. in kurzer schreibweise:
wget -r -p -np -U Firefox http://events.ccc.de/congress/2009/
Erklärung der Optionen:
–recursive | -r ) lädt die Seite rekursiv herunter, folgt also den Links.
–page-requisites | -p) lädt alle notwendigen Dateien herunter, damit die Seite richtig angezeigt werden kann (Z.B. Bilder, Stylesheetc, etc.; mehr Infos in der Manpage von wget)
–no-parent | -np ) Geht nicht in Verzeichnisse, die über dem angegebenen liegen
–user-agent | -U ) Der Useragent kann verändert werden (ist manchmal nötig, weil Downloadmanager blockiert werden)
Und schon ist ein Problem am 26c3 gelöst.
Edit: Den Fahrplan gibts auch hier als PDF zum herunterladen (+LaTeX-Code und Makefile zum selbermachen
): http://misc.fimml.at/26c3/.
Ich betreibe zu Hause einen kleinen Homeserver. Die Arbeit erledigt eine kleine Asus Eeebox. Diesen administriere ich mit SSH. Von aussen ist er durch DynDNS erreichbar. Ich merkte anhand der Logfiles, dass sich viele auf meinem Server einloggen wollten. Das sieht so aus:
emanuel@eeebox:/var/log $ date Don Dez 24 14:21:05 CET 2009 emanuel@eeebox:/var/log $ grep "Failed password" auth.log | tail -5 Dec 24 14:19:37 eeebox sshd[18117]: Failed password for root from 61.130.246.111 port 54007 ssh2 Dec 24 14:19:42 eeebox sshd[18188]: Failed password for root from 61.130.246.111 port 54675 ssh2 Dec 24 14:19:46 eeebox sshd[18265]: Failed password for invalid user test from 61.130.246.111 port 55410 ssh2 Dec 24 14:19:51 eeebox sshd[18352]: Failed password for invalid user oracle from 61.130.246.111 port 56134 ssh2 Dec 24 14:19:56 eeebox sshd[18418]: Failed password for root from 61.130.246.111 port 56815 ssh2
Nun, wie kann ich mich schützen? Eine Lösung heisst “denyhosts” und wird unter Debian oder Ubuntu mit “sudo apt-get install denyhosts” installiert. Die Arbeit ist nun schon getan. Jetzt wird nach 5 Fehlversuchen die IP automatisch in die Datei “/etc/hosts.deny” geschrieben. Jetzt sehen wir die IP-Adresse, welche vorhin versucht hat meinen Server zu Bruteforcen:
emanuel@eeebox:~ $ grep sshd /etc/hosts.deny | tail -5 sshd: 188.36.106.177 sshd: 77.224.200.183 sshd: 59.44.177.234 sshd: 193.9.30.6 sshd: 61.130.246.111
Ich habe schon viele IP-Adressen in meiner Blacklist:
emanuel@eeebox:~ $ cat /etc/hosts.deny | grep sshd | wc -l 834
Es ist nicht ganz einfach gesperrte IP-Adresse wieder zuzulassen. Nötig ist das, wenn man sich selber rausssperrt. Das simple Löschen aus der Datei “/etc/hosts.deny” genügt leider nicht. Ich verzweifelte fast, aber folgendermassen kann man es machen:
Daemon stoppen:
emanuel@eeebox:~$ sudo /etc/init.d/denyhosts stop * Stopping DenyHosts denyhosts [ OK ]
Wo arbeitet denyhosts?
emanuel@eeebox:~ $ grep -E "^WORK_DIR" /etc/denyhosts.conf WORK_DIR = /var/lib/denyhosts
Dann öffnen wir alle Dateien in diesem Verzeichnis. Ich verwende den Editor vi (Hinweis: mit “:n” kann zur nächsten Datei gewechselt werden).
emanuel@eeebox:~$ vi /var/lib/denyhosts/*
Man löscht die gewünschte IP-Adresse
emanuel@eeebox:~$ vi /etc/hosts.deny
Und hier ebenfalls.
Jetzt ist man gegen Bruteforce-Angriffe geschützt.
Es gibt viele Varianten, wie man unter Linux Screenshots erstellen kann. Ich stelle hier einige Varianten vor:
Das Programm “gnome-screenshot” ist in jeder Ubuntu-Installation bereits dabei. Aufgerufen wird es übers Menü meist mit dem Parameter “–interactive”, damit man im GUI Einstellungen vornehmen kann. Das Programm erklärt sich von alleine. So sieht es aus:
Man kann z.B. nur einen Ausschnitt vom Bildschirm auswählen und den Screenshot danach in die Zwischenablage kopieren. So kann man schnell mal einen Screenshot in ein OpenOffice.org-Writer Dokument einfügen.
Hierfür muss das Paket “imagemagick” installiert sein. Das geschieht mit “sudo apt-get install immagemagick”. Dann ist “import” verfügbar.
Wenn wir keine Parameter angeben, können wir einen Bereich mit der Maus auswählen:
$ import filename.png
Gesamtes Fenster aufnehmen:
$import -window root filename.png
Mehr Optionen findet man in der Manpage (“man import”).
Wir installieren das Paket “scrot” mit “sudo apt-get install scrot” und haben so ein gutes Werkzeug zur Erstellung von Screenshots.
Folgende Optionen sind sinnvoll:
-s) Bereich auswählen
-c) Countdown anzeigen
-d) n Zeit bis der Screenshot gemacht wird (n = Anzahl Sekunden)
-e befehl) Was danach ausgeführt werden soll ($f übergibt den Filename)
Beispiel:
scrot -s -c -d 1 -e 'eog $f' '%Y-%m-%d_%k-%M-%S.png'
Dies erstellt einen Screenshot, indem wir eine Bereich auswählen können, auf der Konsole wird ein Countdown angezeigt, bevor der Screenshot erstellt wird, wird eine Sekunde gewartet, der Filename basiert auf dem Datum (yyyy-mm-dd_HH-MM-SS.png) und es wird automatisch der Bildbetrachter “Eye of Gnome” (eog) gestartet.
Shutter ist ein Tool, das mehr kann als nur Screenshots erstellen. Shutter bearbeitet die Screenshots auch. So kann man ganz einfach Rahmen oder Pfeile einfügen. Eine gute Erklärung findet man im Ubuntuusers-Wiki. Auf der offiziellen Projektseite findet man auch Screenshots davon.
Ich gehe nicht mehr weiter auf dieses Programm ein.
Ich habe mir meine perfekte Lösung selbst gestrickt. Mein Skript sieht so aus:
#!/bin/sh if [ ! -d "$FOLDER" ] then mkdir $FOLDER else scrot -s -c -e 'eog $f' "$FOLDER/%Y-%m-%d_%k-%M-%S.png" fi # EOF
Ich habe mir im Gnome-Panel eine Verknüpfung zum Skript angelegt. Jetzt kann ich jederzeit auf diesen Knopf drücken und ich erstelle eine Screenshot, der mir gerade angezeigt wird.
Viel Spass beim Screenshotten!
Mänu
Momentan setze ich die Linux-Distribution Ubuntu ein. Wenn ich Zeit habe, sehe ich mir Arch und Fedora etwas genauer an. Doch mir fehlt für alles die Zeit…
Ich installiere Ubuntu meist von der Alternate-CD, weil ich somit die HDD direkt verschlüsseln kann. Doch nach der Installation fehlen mir noch einige Softwarepakete, welche ich folgendermassen nachinstalliere:
Ich habe eine Textdatei, in welcher meine Pakete aufgelistet sind. Diese Kopiere ich mir ins Verzeichnis “/tmp” und lösche die Pakete, die ich für meine aktuelle Ubuntu-Installation nicht will.Die Kommentare sind mit “#” vermerkt. Diese Datei sieht so aus:
emanuel@discordia:/tmp $ cat apt-get_install.txt #Das hier sind meine Pakete adblock-plus aircrack-ng arc-colors aspell-de audacity dsniff ffmpeg filezilla firebug firefox-webdeveloper foxyproxy gnome-colors gparted gwibber imagemagick inkscape iptraf jhead john kismet mencoder mplayer nmap ntfsprogs openssh-server p7zip-full rar scrot shiki-colors smbfs tcpdump tree # Nicht freie Codecs... ubuntu-restricted-extras useragentswitcher vim vim-gnome vlc wireshark
Installiert werden die Pakete mit
$ grep -E "^[^#]" apt-get_install.txt | xargs sudo apt-get install --yes
Und schon kann ich in meiner gewohnten Umgebung arbeiten. Mit all meiner Software, dich ich benötige.
Kommt eine neue Software hinzu, füge ich diese nach der installation mit echo in meine Datei mit den Paketen:
echo vlc >> apt-get_install.txt
So sieht also mein Prozess aus, wenn ich Ubuntu neu installiere.
Die Downloads sind jetzt auch in meinem neuen Blog verfügbar. Vielleicht ist das der einzige Grund, wieso du auf meine Seite kommst…